DER GESUNDE BECKENBODEN

DER GESUNDE BECKENBODEN verdankt seine Vitalität dem rhythmischen
Wechsel von Anspannung und Entspannung welches die Hauptaufgaben des
Beckenbodens sind.

Wach sein und reflektorisch Gegenhalten (Kontinenz Sicherung)

Auf dem Beckenboden ruhen die Organe des kleinen Beckens. Die wichtigste
Aufgabe des Beckenbodens ist es, die Organe zu tragen und sie vor einem
Verlagern nach unten (Senkung) zu bewahren. Bei Druckveränderungen im
Bauchraum (Husten, Niesen, Springen, etc.) muss der Beckenboden sich von selbst
anspannen können, um gegenzuhalten. Dies wird reflektorisches Gegenhalten
genannt.

Loslassen/ Öffnen/Entspannen

Bei jeder Ausscheidung von Urin und/oder Stuhl muss der Beckenboden loslassen
und sich entspannen können. Dies ist auch beim Geschlechtsverkehr, beim Eintritt
des Penis wichtig. Die schwierigste Form des Loslassens ist für den Beckenboden
die Geburt. Dies ist für den Körper die offenste Situation im Leben der Frau.

Zwischen Beckenboden und Blase, Atmung, Haltung und Stabilität bestehen wichtige
Zusammenhänge, wie auch zwischen Psyche und Beckenboden.

Dein Beckenboden deckt die ganze Öffnung, die das knöcherne Becken nach unten
offenlässt, ab. Das heißt, das knöcherne Becken umgibt den Beckenboden wie einen
Rahmen. Die vier markantesten Grenzpunkte sind: Zwei Sitzbeinhöcker, Steißbein
und Schambein.

Er besteht aus einem Netzwerk von Muskelfasern sowie Bindegewebsschichten und
spannt sich zwischen den knöchernen Becken auf, bzw. ist dort fixiert. Die
Beckenbodenmuskultur kann in drei Muskelschichten unterteilt werden, welche
übereinanderliegen.

DER WASSERLÖSEMECHANISMUS (= Miktionszyklus)
verläuft in vier Schritten ab.

Der Körper ist, bis die kurzen Momente auf der Toilette, die ganze Zeit in der
1. Füllungs- und Speicherphase:
Währenddessen sind die Muskeln der Blase entspannt. In dieser Phase wird durch
die Tonuserhöhung des Beckenbodens versucht, den Verschlussdruck der Harnröhre
zu erhöhen, um so eine vorzeitige Blasenentleerung zu verhindern.

2. Eröffnungsphase:
Dabei wird der Übergang von der Harnröhre in die Blase weit. Es zu einer
sogenannten Trichterbildung im Bereich des Blasenhalses. Gleichzeitig entspannen
sich die Muskeln der Harnröhre und es Beckenbodens.

3. Entleerungsphase:
Nach der Eröffnungsphase beginnt der Blasenmuskel mit seiner Arbeit, er spannt
sich an und der Urin fließt.

4. Verschlussphase:
Der Harnstrom nimmt rapide ab. Die Muskeln der Harnröhre und des Beckenbodens
spannen sich wieder an, die Trichterbildung verschwindet. Der Blasenmuskel
entspannt sich, und der Miktionszyklus beginnt wieder von vorne.
Wenn sie an einer Form der Inkontinenz leiden, ist eine wichtige Voraussetzung für
eine erfolgreiche Therapie die richtige Diagnose durch den Arzt oder Therapeuten.
Das Miktionstagebuch/Miktionsprotokoll ist dazu eine hilfreiche Grundlage dazu.


MIKTIONSPROTKOLL (Protokoll hier zum Download: miktionsprotokoll.pdf 34KB)
In diesem Zusammenhang kann man folgendes Ablesen:

Wie oft geht man normalerweise auf die Toilette:
→Normalerweise 6-8x unter Tags, 0-1x in der Nacht
Wie viel Urin/Tag?
→Füllmenge kann die Blase fassen, Norm etwa 300-600/700ml (200/250ml-
Hyperaktive Blase)
Mehr als 800ml?
→Natürlich von Blasengröße abhängig, Blase wird größer, dünnwandiger und
kontrahiert sich schlechter, kommt zu Ausbuchtungen und Gefahr von Restharn-
führt zu Infektionen
Bei sportlichen Tätigkeiten
→Trinkmenge erhöhen, da man viel durch Ausdünstungen und Schwitzen verliert
Wie viel insgesamt?
→Man sollte +/- 500 ml Differenz zwischen Ein- und Ausfuhr messen können
1,5- 2Liter Wasser Trinkmenge für einen Erwachsenen Menschen und 1,5Liter
Ausfuhr
Wie soll Harn sein?
→Hell, und neutral/ nicht riechend (reizt sonst die Harnblase und führt zu
Infektionen)
Wie sollte das Toilettenverhalten sein?
→Nur zur Toilette gehen, wenn ein Drang vorhanden ist, Zeit lassen, kein
Pressen auf der Toilette, niemals Hockposition über dem WC einnehmen, Füße
sollten unterstützt sein – auf Boden oder auf Squatty Potty (Toilettenhocker),
Restharnfreie Entleerung
während der Harnausscheidung: gerade aufrechte Haltung
während Darmentleerung: Wirbelsäule einrollen

DIE 5 BEBO- REGELN

AUSWIRKUNGEN DES BEBO ®- TRAININGS:
- Gelangen Sie dank Beckenbodentraining zu mehr Lebensfreude und einem
besseren Wohlbefinden!
- Erlangen eines kräftigen und funktionstüchtigen Beckenbodens
- Harn- und Stuhlgang erfolgt willentlich
- Bessere Blasenfüllung
- Haltung ist physiologisch; der Rücken ist schmerzfrei
- Beckenboden ist im Alltag nicht fasch belastet
- Verbesserte Sexualität
- Besseres Körpergefühl
Schritt für Schritt zu…
- einem gesunden Beckenboden
- einem starken Rücken
- erfüllter Sexualität
Kontinent sein und bleiben!

ZUM BEBO ® - TRAINING

© Praxisgemeinschaft in Hernals. All Rights Reserved.

Tel.: +43 699 19042398 
Email: therapie@pih.wien

PiH – Praxisgemeinschaft in Hernals
Hernalser Hauptstraße 24-26/Hof 1

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